Mai 2026
Energie im Wandel

Strom zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, im richtigen System.

Wie dezentrale Energieerzeugung das Stromsystem transformiert — und welche Antworten wir darauf geben.

01 — Unternehmensgruppe
Wer wir sind

Energie, Immobilien und Agrar — aus einer Hand.

Säule 01

Energie

  • Stromerzeugung (PV & Agri-PV)
  • Stromspeicher
  • E-Ladestationen
  • Fernwärme & Heizanlagen
  • Systemintegration
Säule 02

Immobilien

  • Bürogebäude
  • Lagerimmobilien
  • Wohngebäude
  • 400+ Liegenschaften gesamt
Säule 03

Agrar

  • Pfingstrosen
  • Sonnenblumen
  • Chicorée
Drei Bereiche, ein System — wir erzeugen Energie dort, wo wir Flächen und Abnehmer schon haben.
02 — Struktur
Substanz · Eigentum · Struktur

Wer hinter den Anlagen steht.

Eigentümer & Geschäftsführung
Anton Reicht
Helmut Reicht
REICHT HOLDING GMBH
Green Vision Energy Group
Asset Management der PV-Bestandsanlagen
5 &more
SOLAREL GmbH
Errichter & Planer PV-Großanlagen
~94 % Reicht
Fassaden Expert GmbH
Reinigung & PV-Service
51 % Reicht
BYDRO-GEN GmbH
Wasser/Energie · in Aufbau
H2 Energy GmbH
Wasserstoff-Beteiligung
Comfort Bau Bauträger
Projektentwicklung & Errichtung
TRIMMO GmbH
Liegenschaftsmanagement
50 % Reicht
KRT Photovoltaik GmbH
PV-Beteiligung · 3er-JV
33,33 %
DATO Energie GmbH
Heiz/Kühlsysteme + PV
50 % JV
ÖKORENT GmbH
Pacht & Vermietung
SPT Immo GmbH
Immobilien-Holding
Heiligenkreuz
Prolehm GmbH & Co KG
Lehmbau-Spezialist
Contrade&more
Halbenrain · Rottenmanner §16a
Green&more
OSG §16a · vorm. SPT Projects
Power&more
Lebring · WG Reith · vorm. RTK
Pulse&more
Hohenbrugg · vorm. RS Energy
Future&more
Pipeline für Großanlagen
i Box Holding GmbH
Paldau
TRU-E GmbH
100 % Tochter
Green Charge GmbH
26 Schnellladestationen
Agrar Klimesch GmbH
44,1 % · mit Familie Klimesch + Land BGL
Stand Mai 2026
03 — Skala
Synergie

Über 400 Liegenschaften — bereit für die Energiewende.

400+
Liegenschaften mit Dachflächen
zur sofortigen Nutzung.
Flächen & Gebäude
Dächer, die warten.
Über 400 eigene Liegenschaften — Wohn-, Büro- und Lagerimmobilien — mit aktivierbarem PV-Potenzial.
Bekannte Abnehmer
Verbraucher sind bereits da.
Bewohner, Gewerbebetriebe und landwirtschaftliche Partner stehen als Energiekunden fest.
Gemeinsame Planung
Erzeugung trifft Verbrauch.
Anlage und Abnahme werden von Anfang an aufeinander abgestimmt — kein Überschuss ins Netz, keine Lücken.
04 — Energiesystem
Stromversorgung

Strom muss im Moment der Nutzung verfügbar sein.

100 % 75 % 50 % 25 % 0 % 00:00 06:00 12:00 18:00 24:00 TAGESVERLAUF Verbrauch PV-Erzeugung PV-Spitze · 13:00 Spitzenlast · 20:00 ÜBERSCHUSS MANGEL
Gleichgewicht
Erzeugung und Verbrauch müssen in jedem Moment übereinstimmen.
Kein Netz-Speicher
Das Stromnetz selbst speichert nichts — nur Anlagen außerhalb.
Timing entscheidet
Was mittags im Überschuss entsteht, fehlt in der Abendspitze.
05 — Stabilisierung
Warum Timing entscheidend ist

Das System muss laufend aktiv stabilisiert werden.

Erzeugung, Stromnetz und Verbrauch bilden zusammen das System — es muss in jedem Moment im Gleichgewicht bleiben.

01
Fahrplan
Marktteilnehmer prognostizieren täglich ihren Stromhaushalt — auf Basis erwarteter Erzeugung und Verbrauchsspitzen.
02
Echtzeit-Abweichung
Wetter und Verbrauchsspitzen bringen Überraschungen. Erzeugung und Verbrauch weichen vom Fahrplan ab.
03
Netzüberwachung
Die APG (Austrian Power Grid) kontrolliert sekundengenau die Netzfrequenz und greift bei Ungleichgewichten sofort ein.
04
Stabilisierung
Reserven werden aktiviert, um Erzeugung und Verbrauch wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
06 — Transformation
Früher und heute

Das Energiesystem hat sich grundlegend gedreht.

Früher
Heute
Erzeugung
Wenige große Kraftwerke
Viele kleine, dezentrale Anlagen
Energiefluss
Einseitig, von oben nach unten
Bidirektional, in alle Richtungen
Planbarkeit
Hoch — ein klarer Lastgang
Wetterabhängig und volatil
Akteure
Wenige, zentral gesteuert
Viele, dezentral verteilt
07 — Engpass
Die neue Realität

Nicht die Erzeugung — das Netz begrenzt die Energiewende.

01
Gebaut für eine andere Welt.
Das Stromnetz wurde für wenige zentrale Erzeuger und einseitige Flüsse konzipiert.
02
Leitungen haben Grenzen.
Strom lässt sich nicht beliebig transportieren. Wo zu viel ankommt, muss eingegriffen werden.
03
Bidirektionale Lasten.
Dezentrale Einspeiser überlasten lokale Netzabschnitte — vor allem mittags bei Schönwetter.
04
Engpässe und Eingriffe.
Abregelungen, technische Eingriffe und steigende Netzkosten — für alle Beteiligten.
08 — Dringlichkeit
Warum jetzt?

Regulatorischer Druck trifft auf steigende Einspeisespitzen.

40%
Ertragsverlust durch die gesetzliche Deckelung neuer PV-Anlagen.
Einspeisespitzen
Mittagsspitzen sind Realität.
Bei Schönwetter entstehen regelmäßig Überlastungen — gerade dort, wo viele neue PV-Anlagen entstehen.
ElWG · 60 %-Cap
Neue PV auf 60 % gedeckelt.
Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) begrenzt die Einspeisung neuer PV-Anlagen — die Erzeugungsspitzen bleiben ungenutzt.
Netzausbau
Leitungsbau allein reicht nicht.
Reiner Leitungsausbau dauert zu lange. Intelligente Integration ist jetzt erforderlich.
09 — Unsere Antwort
Was netzdienlich bedeutet

Strom dann einspeisen und nutzen, wenn das System ihn braucht.

Klassisch PV-Strom geht verloren, Mangel bleibt.
00:00 12:00 24:00 UNGENUTZT MANGEL
Netzdienlich
Mit Speicher Puffer gleicht aus — System bleibt im Gleichgewicht.
00:00 12:00 24:00 GESPEICHERT GROSSTEILS ABGEDECKT
01
Aktiv stützen
Erzeugung und Verbrauch so steuern, dass sie das Netz stützen — nicht belasten.
02
Speichern, dann liefern
PV-Strom zwischenspeichern, wenn er reichlich da ist — einspeisen, wenn das Netz ihn braucht.
03
Flexibilität wird Wert
Wer Flexibilität liefert, sichert sich neue Erträge — und stabilisiert das System.
10 — Die Lösung
Die Lösung
Energiespeicher als Schlüsseltechnologie.
Batteriespeicher und Pumpspeicherkraftwerke fungieren als Puffer. Sie nehmen überschüssige Energie auf — und geben sie ab, wenn das System sie braucht.
11 — Prinzipien
Unser Ansatz

Vier Kernprinzipien für eine sinnvolle Systemintegration.

01
Erzeugung dort, wo Energie gebraucht wird.
PV auf vorhandenen Dächern und Flächen — nah bei den Abnehmern. Kein Leitungsweg, kein Verlust.
02
Direkte Nutzung vor Ort.
Strom wird zuerst lokal verbraucht. Bewohner, Gewerbe, Landwirtschaft — alle profitieren direkt.
03
Speicherung von Überschüssen.
Batterien puffern und geben zeitversetzt ab. Die Mittagsspitze wird zur Abendreserve.
04
Gezielte, netzdienliche Einspeisung.
Verbrauch und Einspeisung dann, wenn es dem System nützt. Flexibilität wird vergütet.
12 — Differenzierung
Wie wir uns unterscheiden

Nicht maximale Produktionsmenge — maximale Systemwirkung.

Klassischer Ansatz
Erzeugen. Einspeisen. Verkaufen.
Maximale Stromerzeugung Einspeisung ins Netz Ertrag maximiert. Was mit dem Strom danach passiert, ist nicht das Problem des Erzeugers.
Unser Ansatz
Steuern. Speichern. Bedarfsgerecht liefern.
Intelligente Integration Strom aktiv steuern, speichern, bedarfsgerecht nutzen Systemstabilität und Effizienz maximiert. Der Strom geht dahin, wo er Wert schafft.
13 — Referenz
Kooperation Siedlungsgenossenschaften

~3.500 Haushalte. Ein gemeinsames Energiesystem.

3Partner
Siedlungsgenossenschaften Zwei Steiermark, eine Burgenland
~400Häuser
Wohngebäude heute ~10 GWh Stromerzeugung pro Jahr
~4.000Ziel
Wohngebäude im Ausbau Skalierbar — über die kommenden Jahre
Dachflächen-PV · Energiegemeinschaften · Batteriespeicher · Ladeinfrastruktur — als Gesamtsystem geplant.
14 — Markt
E-Mobilität Österreich

Jedes fünfte neue Auto ist elektrisch — und die Kurve zeigt steil nach oben.

Jahr
Elektro-PKW Neuzulassungen
Anteil an allen Neuzulassungen
2020
15.972
6,4 %
2021
33.366
13,9 %
2022
34.165
15,9 %
2023
47.621
19,9 %
2024
44.622
17,6 %
2025
60.651
21,3 %
2026
Prognose
24,5 %
2027
Prognose
30,0 %
2028
Prognose
36,0 %
2029
Prognose
42,0 %
2030
Prognose
48,0 %
15 — Referenz
Herbert Temmel GmbH · Gleisdorf

E-LKW-Logistik mit eigenem PV-Strom und KI-gesteuertem Speicher.

1,3MWp
PV-Anlage am Standort Energieerzeugung direkt am Verbrauchsort
2MWh
Batteriespeicher 1 MW Leistung — Puffer für Load-Shifting und Peak-Shaving
8Ladepunkte
E-LKW-Ladeinfrastruktur Bis zu 480 kW pro Ladepunkt
Energieerzeugung · Speicherung · LKW-Ladung · Regelenergie — alles in einem System, KI-gesteuert.
16 — Referenz
Green Charge · Österreichweit

Schnellladen, wo das Netz eigentlich nicht ausreicht.

26Standorte
Schnellladestationen Österreichweites Netz, kontinuierlicher Ausbau
150kW
Ladeleistung pro Säule Auch bei begrenztem Netzanschluss verfügbar
200kWh
Speicher pro Station 100 kW Lade-/Entladeleistung — puffert die Spitzen für 150 kW-Schnellladung
Schon mit 50 kW Netzanschluss eine 150 kW-Schnellladesäule betreiben — durch Speicher-Pufferung.
17 — Referenz
Agri-PV Halbenrain

Landwirtschaft und Energieerzeugung — auf der gleichen Fläche.

9,98MW
Installierte Leistung 14.160 Module auf ca. 44.000 m², einachsige Sonnen-Nachführung
5.000+
Haushalte mit Strom versorgt 15.483 MWh sauberer Strom pro Jahr
~6.000t
CO₂-Ersparnis pro Jahr Äquivalent zu rund 150.000 Bäumen
Doppelnutzung der Fläche: Kürbis, Raps und Mais wachsen unter den Modulen — ohne Versiegelung, ohne Flächenkonflikt.
18 — Zusammenfassung
Was bleibt

Intelligente Energieintegration — in drei Sätzen.

01
Die Transformation ist strukturell.
Von zentral zu dezentral, von planbar zu volatil, von linear zu komplex. Das wird nicht zurückgehen.
02
Das Netz allein reicht nicht.
Ein reiner Netzausbau kommt zu spät und löst das Problem nicht. Was fehlt, ist Steuerung im Bestand.
03
Intelligente Integration ist die Antwort.
Erzeugung, Verbrauch, Speicherung und Netz müssen zusammenwirken. Genau das machen wir — heute schon.
Energie muss nicht nur produziert werden
Strom zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, im richtigen System.
Die Zukunft der Energie liegt in intelligenter Integration. Wir gestalten sie heute schon mit.
Reicht Holding · Mai 2026